Internet




 

 

INHALTSVERZEICHNIS:

 

1 Einleitung

1.1 Internet, was ist das eigentlich?

1.2 Grundlagen / Begriffe

2 Dienste des Internet

2.1 E-Mail - elektronische Post

2.1.1 Allgemeines

2.1.2 Adressierung

2.1.3 Wichtiges?, Witziges?

2.2 WWW - World Wide Web:

2.2.1 Allgemein:

2.2.2 Links?

2.2.3 FAQ`s (Frequently Asked Questions)

2.2.4 Suchen im Web

2.3 FTP - File Transfer Protocol

2.4 News - Newsgroups

2.5 Chat (IRC = Internet Relay Chat)

2.6 Telnet

2.7 Gopher

3 "Technische" Grundlagen

3.1 Wie komme ich ins Internet?

3.2 Kommunikationssysteme

3.3 Rechnernetze

3.4 IP-Adressen und Domains

3.4.1 IP-Adressen

3.4.2 Domains

3.4.2.1 Domain-Names

3.4.2.2 Domain Name Server (DNS)

3.5 Protokolle

3.6 Client / Server Architektur

4 Programme fürs Internet

4.1 Betriebssystem

4.2 Zugangssoftware

4.3 Dienstprogramme

4.3.1 Browser

4.3.1.1 Allgemein

4.3.1.2 Netscape Navigator

4.3.1.3 MS Internet Explorer

4.3.1.4 Sonstige

4.3.2 E-Mail - Clients

4.3.3 FTP-Programme

4.3.4 Sonstige Tools

4.3.4.1 ICQ

4.3.4.2 Sonstige

5 Homepages

5.1 Allgemein

5.2 Grundlagen

5.2.1 HTML

5.2.1.1 Allgemein

5.2.1.2 Was ist Hypertext?

5.2.1.3 Syntax und HTML

5.2.2 URL (Unified Ressource Locator)

5.2.3 Java

5.2.4 Javascript

5.2.5 cgi-Skripte

5.2.6 CSS (Cascading Style Sheets)

5.3 Die eigene Homepage

5.3.1 Allgemein

5.3.2 Design

5.3.3 DoItYourself

5.3.4 WYSIWYG-Editoren

5.3.5 Wohin damit, wenn es fertig ist?

5.3.6 Wie werde ich gefunden?
 

 

1 Einleitung:

1.1 Internet, was ist das eigentlich?

Das Internet wurde Ende der sechziger Jahre vom amerikanischen Verteidigungsministerium als militärisches Experiment ins Leben gerufen. Aus militärischer Sicht war es schon damals wichtig, Daten schnell und zuverlässig über große Entfernungen sicher zu transportieren. Daher wurden Computer miteinander über die Telefonleitungen verbunden. Man spricht hier von "Vernetzung". Wenn so mehrere Computer miteinander vernetzt wurden, spricht man von einem Computernetz bzw. auch Netzwerk. Die Übertragung von Daten über Telefonnetze nennt man übrigens DFÜ (Daten Fern Übertragung). Das amerikanische Militär forderte ein Netz, das auch bei Ausfällen von einzelnen Rechnern noch funktioniert. Es sollte nichts anderes machen als verschickte Daten auf irgendeinen Weg selbstständig ans Ziel zu bringen, als nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern bei zerstörten Stationen oder Verbindungen mit automatischer Umleitung.

Diese Anforderungen wurden an die führenden Universitäten weitergegeben und schon kurze Zeit später entstand das ARPANET, der Vorgänger des Internet, ein loser Zusammenschluss von Computern, die diese Kriterien des Militärs erfüllten. Da dieses System sehr einfach war, und dennoch sehr effektiv, nutzen bereits 1972 die Universitäten und Forschungseinrichtungen diesen losen Rechnerverbund zum Austausch von Daten und Forschungsergebnissen. Nach und nach fand das Internet Einzug in private Haushalte und wächst in diesem Bereich ständig weiter.

Das Internet, ist das einzige Computernetz, das weltweit verbreitet ist. Eines der größten anderen Netze, das in allen Kontinenten vertreten ist, ist das FidoNet. Diese Netzwerke sind meist über so genannte Gateways mit dem Internet verbunden, so dass diese Benutzer auch Dienste des Internet nutzen können.

Internet, technisch betrachtet:
Das Internet ist also ein weltweiter, loser Verbund von mehreren Millionen Rechnern. Dabei ist es völlig egal, was für ein Rechner das ist, oder welches Betriebssystem auf ihm läuft. Man kann sogar mit Handys im Internet surfen (z.B. Nokia Communicator). Das einzige, was alle Systeme gemeinsam haben müssen, ist das einheitliche Netzprotokoll TCP/IP (
" 3.5 Protokolle) und die entsprechende Variante eines oder mehrerer Programme, welche die in Kapitel 2 erläuterten Dienste nutzen kann.

 

1.2 Grundlagen / Begriffe:

  • DFÜ-Netzwerk:
    Ein von Microsoft mitgeliefertes Tool, um Telefonverbindungen, Username und Passwort sowie diversen Voreinstellungen abzuspeichern.
     

  • Dienst:
    Ein Dienst im Internet bedeutet, dass bestimmte Leistungen von Servern im Internet angeboten werden. Diese Dienste kann man mit Hilfe von Programmen nutzen.
     

  • Download:
    Das herunterladen von Dateien aus dem Internet.
     

  • Host:
    Eine andere Bezeichnung für Server.
     

  • Server:
    Das Wort "Server" hat zwei Bedeutungen:
    1.) Ein Server ist ein Rechner im Internet, der Dienste anbietet und Daten speichert (z.B. Homepages)
    2.) Ein Server kann aber auch ein Programm auf einem Server vom Typ 1.) sein, z.B. ein WWW-Server ist ein Programm, das den Dienst www anbietet.
    D.H. ein Server ist immer ein Dienstleister, ob er jetzt ein kompletter Rechner inkl. Hard- und Software ist, oder einfach nur ein Programm.
     

  • Upload:
    Das hochladen von Dateien auf einem Server im Internet.
     

  • Web:
    Web wird meist als Begriff für das WWW benutzt.
     

  • Bit:
    kann entweder 0 oder 1 sein, und ist die kleinste Speichereinheit im Rechner
    " Binäres Zahlensystem.
     

  • Byte:
    Zusammenfassung von 8 Bit.
     

  • Kilobyte:
    1 KB = 1.024 Byte
     

  • Megabyte:
    1 MB = 1.024 KB = 1.048.576 Byte
     

  • ASCII:
    Ist ein Zeichensatz mit 256 Zeichen, es lassen sich damit alle Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und die gebräuchlichsten Sonderzeichen darstellen. Jedes Zeichen besteht aus 8 Bit.
     

 

2 Dienste des Internet:

2.1. E-Mail - elektronische Post:

2.1.1 Allgemeines:

E-Mail (electronic Mail, Elektronische Post) ist vielleicht bekannt aus dem Kinofilm "You´ve got Mail", "Sie haben neue Post" aus dem Film: "E-Mail für Dich".

Dieser Dienst ist einer der ältesten Internet-Dienste. Mit E-Mail können auf dem Computer können auf dem Computer als Texte eingegebene Briefe an jede Person auf der Welt, die einen E-Mail-Postkorb hat, versendet werden. Um E-Mail versenden zu können, muss man die E-Mail Adresse des Empfängers kennen.

 

2.1.2 Adressierung:

E-Mail Adressen haben diese Form: "Alias@xLD.1stLD.TLD"

Das Zeichen "@" wird dabei als "at" (englisch, für "bei" oder "auf") gelesen. Dieses Zeichen trennt die E-Mail Adresse in zwei grundsätzlich verschiedene Teile: Alias: Hier steht der Name oder irgendeine Bezeichnung für den einzelnen User.

Durch das @ wird angezeigt, wo sich dieser User befindet. Im diesem Teil der Adresse liest man immer von rechts nach links. Getrennt werden die einzelnen Abschnitte immer mit einem Punkt.

TLD = Top-Level-Domain und ist das Kürzel für das jeweilige Land. (siehe auch Kap. 3.4)

1stLD = First-Level-Domain und ist die Bezeichnung, die der Inhaber dieser Domain gewählt hat. (siehe Kap. 3.4)

xLD  = steht hier für eine fast frei wählbare Anzahl weiterer Unterteilungen in Untergruppen.

Zum Beispiel:

MMustermann@wirtschaft.ba-stuttgart.de

Alias = MMustermann (Bezeichnung des Namens Monika Mustermann)

@ = als Trennung und Erklärung, dass es Monika Mustermann bei folgender Institution gibt

TLD = de (Deutschland)

1stLD = ba-stuttgart (Berufsakademie in Stuttgart)

2ndLD = wirtschaft (Fachbereich "Wirtschaft")

Einige TDLs:

at (Österreich, Austria)

de (Deutschland)

ch (Schweiz)

es (Spanien)

fr (Frankreich)

gb (England, Schottland, Wales, Nordirland)

Es wird nicht immer das Land genommen, sondern auch so genannte Typencodes.

Zum Beispiel:

org (Organisation, Verein, z.B. ösv.org)

gov (Government, eine Bundes- oder Landesdienststelle, z.B. whitehouse.gov)

com (Commercial, Kommerzielle Nutzung, Geschäftsadresse, z.B. intel.com) Die am häufigsten verwendeten Endungen sind fast immer in Verbindung mit dem Firmennamen.

edu (Education, Ausbildungsinstitut; Universität usw.)

net (Netzbetreiber)

Bei einer Nachricht gibt es folgende wichtige Bestandteile:

                        to:                    Empfänger

Header            cc/bcc:             Kopienempfänger

                        from:                Absender

                        subject:            Betreff

Body               Text

 

 

2.1.3 Wichtiges?, Witziges?

Das Internet: Anonym, technisch gefühllos?

Mit Sicherheit nicht, auch hier kommunizieren Menschen miteinander. Und jeder Mensch will geachtet, respektiert und höflich behandelt werden. Aus diesem Grund gibt es auch für das Internet Benimm-Regeln. Die so genannte Netiquette ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Netzkultur. Vor allem für das Nachrichten schreiben in Newsgroups (siehe Kap. 2.4) das ist eine Art Anleitung für das richtige Schreiben von Nachrichten.

Diese Regeln für die Newsgroups werden teilweise in einer sehr humorvollen Form regelmäßig in der Newsgroup "news.announce.newsusers" oder   "de.admin.news.announce" für den deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Um als Neuling (Newbie) keine Fehler zu machen, ist es besser sich diese Vorschläge einmal durchzulesen, bevor man selbst Nachrichten versendet.

Wenn wir im Internet Chatten oder Nachrichten schreiben, kann uns der Empfänger nicht anhand von Gesten oder der Stimmlage interpretieren. Um Gefühle darzustellen oder Aussagen emotional abzuschwächen, gibt es deshalb so genannte Smileys oder Emoticon (von Emotion = Gefühl, Icon = Symbol). Dieser werden eingesetzt, weil man sich einer E-Mail oder Chat nicht in wortgewaltigen Darstellungen verliert, sonder klipp und klar sagt, was man meint. Mit einem Smiley kann man seine Aussage entsprechend zurechtrücken.

Zum Beispiel:

"Du Depp!"

Da weiß man jetzt nicht, wie es gemeint ist, meint man es witzig? oder ernst?

Mit einem Smiley ist das sehr einfach auszudrücken : "Du Depp!";-)"

Hier erkennt der Leser sofort, dass diese Aussage nicht ernst gemeint ist, sondern den anderen nur ein wenig ärgern soll. Man sollte allerdings sparsam mit Smileys umgehen und genau überlegen, wie man sie einsetzt.

Die gebräuchlichsten Smileys:

 :-)

Lächeln, Freude

 :-)))

Große Freude

 ;-)

 Augenzwinkern, Flirt oder Ironie

 :->

 Sarkasmus

 :-D

lautes Lachen

 :-|

 Gleichgültigkeit, Unentschlossenheit

 :-(

 Enttäuschung, Traurigkeit

 :-0

Überraschung, Staunen

Diese Smileys gibt es auch in Kurzform ohne Nase: :) oder ;)

 

2.2 WWW - World Wide Web:

2.2.1 Allgemein:

Das World Wide Web (WWW) ist der jüngste Dienst innerhalb des Internet. Das Web zeichnet sich dadurch aus, dass auch ungeübten Anwendern Informationen einholen können. Wer etwa mit einem FTP-Programm einen FTP-Server aufruft, muss sich in komplexen, unbekannten Verzeichnisstrukturen zurechtfinden und sich am Dateinamen orientieren. Interessante Dateien kann man auf dem Rechner downloaden, um sie später zu öffnen. Im WWW dagegen erscheinen Informationen gleich beim Aufruf am Bildschirm. Wenn man mit einem WWW-Browser im Web unterwegs ist, braucht man sich nicht um Dateinamen oder um komplizierte Eingabebefehle zu kümmern. Das bequeme navigieren mit Hilfe einfacher Maus-Klicks erleichtert so das zurechtfinden im Netz. Da man durch Links (Kap. 2.2.2) einfach von einer Seite zur nächsten springen kann, so wie beim Surfen von einer Welle zur nächsten, nennt man "Surfen".

 

2.2.2 Links?

Ein "Link" (englisch für Verbindung) ist ein markierter Text oder ein Knopf ("Button"), den man mit der Maus anklicken kann, um eine andere "Page" (englisch für Seite) auf den Bildschirm zu bringen.
Wie schon im Kap. 2.2.1 beschrieben, ist ein Link die Grundlage für das Surfen im Netz. Meist werden Links eingesetzt, um Verweise auf andere Seiten darzustellen, aber auch um innerhalb der eigenen Seite hin- und her zu springen. Die Links bilden also die Wegstrecken zwischen den einzelnen Seiten. Diese Wege sind manchmal gerade (eine Seite nach der anderen), haben aber auch oft Abzweigungen, die einem die Wahl lassen, auf welche Seite man springen will. Hotspots (Bilder), hinter denen sich Links befinden. Eine weitere sinnvolle Verwendung von Links ist das switchen (wechseln) von einem Dienst zum anderen. Ein Beispiel dafür ist ein Link auf den Dienst E-Mail, wobei hier die Adresse mitgegeben wird. Auf der Webseite sieht ein Link z.B. so aus:

Mail an Mustermann dahinter steht dann der Link: "Mailto: Mustermann@jTec.de"

Textlinks, (Links), die wie oben hinter Text "versteckt" sind, werden meist mit einer anderen Farbe hervorgehoben und unterstrichen angezeigt. Beim obigen Beispiel wird der E-Mail Client (Kap. 4.3.2) aufgerufen und in die "To"-Zeile die E-Mail Adresse eingetragen.

Bei Links auf anderen Seiten gibt es wiederum mehrere Möglichkeiten. Die zwei wichtigsten sind:

  1. Seitenaufbau im gleichen Fenster, hier wird im selben Browserfenster die neue Seite aufgebaut, die alte Seite verschwindet also.

  2. Seitenaufbau in einem neuen Fenster, hier wird das alte Fenster so belassen, und einfach ein neues Fenster geöffnet, in welchem dann die Seite geladen wird. Dies ist vor allem bei Suchmaschinen sinnvoll, da man dort of mehrere Links findet, und dann oftmals mehrere Ergebnisse gleichzeitig öffnen will.

 

2.2.3 FAQ´s (Frequently Asked Questions):

Hinter der Abkürzung FAQ (Frequently Asked Questions = häufig/regelmäßig gestellte Fragen) verbergen sich Textdateien, die im Rahmen einer Newsgroup oder einfach zu einem bestimmten Thema häufig gestellte Fragen und deren Antworten zusammenfassen.

Dies wird auch häufig  bei Hardware oder Software verwendet, hier werden dann bekannte Probleme zusammengefasst und die Lösungen gleich mitgeliefert. So spart sich der Anwender die Gebühren für die Hotline und die Firma spart Geld für Support, da weniger Anwender anrufen oder per Mail nach Lösungen fragen. Man findet hier Antworten auf Fragen zur Physik, Blumen oder Gemüse, Tierhaltung und selbstverständlich auch zu allen Fragen rund um Computer und Datenfernübertragung. Dank der laufenden "Aktualisierung" der Informationen durch einen weltweiten Nutzerkreis stellen die Beiträge ein umfangreiches Wissen dar, das man teilweise nicht einmal in Büchern findet.

 

2.2.4 Suchen im Web:

Im WWW sucht man häufig auch gezielt nach Informationen. Dazu kann man entweder von einer aus über links suchen, oder Suchmaschinen benutzen. Suchmaschinen sind Server im Web, die eine Suche nach Stichworten erlauben, um WWW-Seiten und andere Dokumente zu einem Thema zu finden. Nach der Eingabe eines Suchbefehls werden kurze oder lange Listen von Internet-Adressen geliefert, die diese Stichworte enthalten. Dabei hängt viel von der richtigen Fragestellung ab. Liefert eine Suche zu viele Treffer, muss eine geeignete Kombination von Schlagworten gewählt werden, um die Suche einzuschränken.

Einige Suchmaschinen:

 http://www.altavista.de

http://www.yahoo.at

 http://www.infoseek.com

http://www.lycos.de

 http://www.webcrawler.com http://www.mckinley.com
 http://www.seach.com http://www.dino-online.de
 http://www.hotbot.com http://www.four11.com
 http://www.excite.com http://www.google.at

 

2.3 FTP - File Transfer Protokoll:

FTP ist ein Internet-Dienst, der speziell dazu dient, Dateien zwischen zwei Computern auszutauschen. Ein Benutzer wählt sich gezielt auf einem anderen Rechner ein, um von dort Dateien auf den eigenen Rechner zu übertragen (Download) oder eigene Dateien auf den anderen zu übertragen (Upload).

Ferner bietet das FTP Befehle an, um auf dem entfernten Rechner Operationen durchzuführen wie Verzeichnisinhalte anzeigen, Verzeichnisse wechseln, Verzeichnisse anlegen oder Verzeichnisse oder Dateien löschen.

Beim Einwählen an einem FTP-Server gibt es, zwei Arten zu unterschieden:

Normales FTP und anonymes FTP

Beim normalen FTP hat man nur Zugriff auf den Server, wenn man beim Einwählen eine individuelle User-ID und ein Passwort angibt. Diese Zugangsdaten mussten im Vorfeld beim Computer am Server als berechtigter Anwender eingetragen sein.

Bei anonymen FTP handelt es sich um öffentlich zugängliche Bereiche auf Servern. Dazu braucht man keine Zugangsberechtigung. Man wählt sich einfach mit der User-ID "anonymous" oder "Gast" ein, und als Passwort gibt man seine E-Mail Adresse an. Es gibt etliche öffentliche FTP-Server im Internet, die umfangreiche Dateibestände zum Download anbieten. Hier bekommt man Software, Hilfetexte, Grafiksammlungen und vieles mehr.

Für öffentliche, anonyme FTP-Server gibt es Regeln. Da man beim Besuch solcher Server nur Gast ist, sollte man sich auch entsprechend verhalten. Man sollte nicht länger als nötig bleiben und nicht unnötig viele Dateien herunterladen. Zuerst sollte man einmal die Readme-Dateien lesen, die es in fast jedem Verzeichnis gibt und die den Inhalt des Verzeichnisses erläutern.

Mehr zu FTP-Programmen siehe Kap. 4.3.3

 

2.4 News - Newsgroups:

Eine Newsgroup ist eine Diskussionsrunde, die mit einem schwarzen Brett vergleichbar ist. Man kann dort Nachrichten schreiben, die alle Besucher lesen können. Jede Newsgroup behandelt einen bestimmten Themenbereich. Mittlerweile sind mehr als 30.000 Newsgroups im Internet verfügbar.

In einigen Newsgroups werden nicht nur Nachrichten, sondern auch Dateien verteilt. Man erkennt dies meist im Namen z.B. *.binaries.* oder *.dateien.*. Das System der Newsgroups ist auf verschiedene Netze verteilt. Das größte und bekannteste ist das Usenet. Hier findet man Newsgroups mit Adressen wie alt.music.pinkfloyd oder de.soc.weltanschauung.

Die wichtigsten Abkürzungen in solchen Newsgroup-Adressen sind:

alt = alternativ, bunt, verrückt, abgefahren

biz = Kommerzielles, jedoch keine Werbung

comp = Computer

de = deutschsprachig

misc = Sonstiges

news = Newsgroups zum Thema Newsgroups

rec = Freizeit, Hobby und Kunst

sci = Wissenschaften

soc = Soziales, Kultur, Politik

talk = Klatsch und Tratsch

Um Newsgroups lesen und darin schreiben zu können, braucht man ein Newsreader, so eine Art E-Mail Client für Newsgroups. Die meisten Web-Tools wie Netscape Communicator oder MS Internet Explorer haben neben einem Mail Programm für E-Mails auch einen eingebauten News-Client. Um Newsgroups empfangen zu können, muss man in den Einstellungen des verwendeten Programms einen News-Server angeben. Es empfiehlt sich, zunächst einmal alle verfügbaren Newsgroups einzulesen. Das kann eine Weile dauern, aber anschließend hat man eine sortierte Liste aller Gruppen und kann sich einen Überblick verschaffen. Newsgroups , die einen interessieren, kann man abonnieren.

Nachrichten in Newsgroups sind hierarchisch organisiert. Man kann also auf Nachrichten antworten. Diese Antwort erkennt der News-Server und ordnet diese neue Nachricht der Originalnachricht zu. Auf diese Weise entsteht eine Baumstruktur von Nachrichten. Diese Baumstruktur wird auch als Thread bezeichnet. Man kann selbst einen neuen Thread beginnen oder auf eine Nachricht antworten und sich dadurch in den betreffenden Thread einschalten.

 

2.5 Chat (IRC = Internet Relay Chat):

Wer sich einsam fühlt oder einfach "in" sein will, geht im Internet chatten (quatschen, labern). Am Bildschirm erscheint dann ein zweigeteiltes Fenster. In den einem Teil werden allerlei ganze und halbe Sätze, Kommentare und solche Dinge wie Emoticons hineingeschrieben. Das sind Beiträge von Teilnehmer, die gerade an der gleichen Stelle online sind. Im anderen Fenster kann man selbst etwas eintippen. Auf diese Weise kann man an der Unterhaltung teilnehmen. Mittlerweile gibt es auch grafische Oberflächen, bei denen sich jeder Chat-Teilnehmer eine Figur aussucht, die dann als Teilnehmer in einer Szenerie erscheint.

Kaum jemand erscheint dort mit seinem wahren Namen,, und nicht wenige geben sich als etwas ganz anderes aus, als sie wirklich sind. IRC ist einer der Internet-Dienste, die teuer werden können. Denn während der ganzen Teilnahmedauer muss man online sein, und viele merken beim Chatten nicht, wie die Zeit vergeht.

 

2.6 Telnet:

Telnet ist dazu gedacht, einen fernen Rechner im Internet zu bedienen und somit zu verwalten. Telnet ist vor allem für UNIX-Systeme gedacht. Es erlaubt das betriebssystemeigene Login (Anmelden) eines Benutzers an einem ans Internet angeschlossenen Hostrechner in Form eines rlogin (remote login). Das Anmelden ist nur möglich, wenn man User-ID und Passwort kennt, d.h. auf dem angewählten Hostrechner als Benutzer eingetragen ist. Nach dem Einwählen erhält man eine Unix-Shell (Eingabeaufforderung) und kann auf dem entfernten Rechner Betriebssystembefehle eingeben, Programme starten usw.. PC-Anwender, die nicht direkt mit der Verwaltung von Servern im Internet zu tun haben, werden mit Telnet kaum in Berührung kommen. Es gibt jedoch auch für PC-Benutzer von Systemen wie Windows oder Mcintosh Telnet-Clients. Diese Programme erlauben es, vom eigenen PC aus auf einen entfernten Hostrechner zu arbeiten. Ohne Kenntnis der Befehle des Hostrechner-Betriebssystems ist ein solches Programm allerdings zwecklos.

 

2.7 Gopher:

Gopher gilt heute als der Vorläufer des World Wide Web. Der Name kommt von "go for" und drückt damit aus, was der wichtigste Zweck dieses Dienstes ist: nämlich große Informationsbestände leichter durchsuchbar zu machen.

Gopher ist eine Menübasierte Bedienungsoberfläche zum Auffinden von Informationen, aber auch zum Nutzen anderer Internet-Dienste wie FTp oder Telnet. Einem Eintrag in einem Gopher-Menü ist nicht anzusehen, so sich die damit verbundenen Dateien oder Programme befinden. Anwender mit text- und tastaturorientierten Rechner können aus den Menüs, die das Gophersystem am Bildschirm anzeigt, mit Buchstaben- oder Zifferntasten Einträge auswählen. Bei grafischen Benutzeroberflächen sind die Menüs mit der Maus bedienbar. In dieser Hinsicht gleicht Gopher dem World Wide Web, denn auch bei diesem Dienst muss man keine Befehle kennen, um sich im Informationsbestand zurecht zu finden.

Der Nachteil von Gopher gegenüber dem WWW ist, dass es keine Standard wie HTML gibt. Es gibt lediglich die Gopher-Menüs und die damit verknüpften Dateiaufrufe oder Befehle. Ein guter Gopher-Client kann zwar diverse Dateiformate anzeigen, doch es gibt kein Mittel, um Bildschirmseiten zu gestalten und dadurch eigenständige Präsentationen zu schaffen.

Moderne WWW-Browser wie Netscape sind auch gopherfähig. Das bedeutet, dass man mit einem solchen Browser problemlos Gopher-Adressen aufrufen kann. Die Gopher-Menüs erscheinen im Browser wie Listen mit Verweisen in HTML.

 

3 "Technische " Grundlagen:

3.1 Wie komme ich ins Internet?

Um von einem PC aus ins Internet zu gelangen, muss man zuerst einmal eine Telefonleitung haben, und ein Gerät, um mit dem PC "telefonieren" zu können. Also ein Modem oder eine ISDN-Karte.

Außerdem braucht man jemandem, der einem den Zugang zum Internet ermöglicht, einen Internet Provider. Mit Internet Provider (in den USA Internet Service Provider oder kurz ISP genannt) ist die Organisation oder Firma gemeint, die den Benutzern den Anschluss des Computers ans Internet ermöglicht. Die Internet-Provider haben dieselbe Funktion wie Z.B. die PTA/Telekom für den Telefonanschluss: Gegen Gebühren gewähren sie die Verbindung zum Internet.

Man muss dann noch im Betriebssystem und er Anwendersoftware die Möglichkeit schaffen:

1.) das Gerät (Modem oder ISDN-Karte) anzusprechen
2.) eine Netzwerkverbindung zu einem anderen Computer zu schaffen
und die Daten des Internet Providers eintragen.

Zu 1.): bei diesen Geräten sind Treiber dabei, die dies ermöglichen.
Zu 2.): dies geschieht über das so genannte DFÜ-Netzwerk und der Installation der entsprechenden Protokolle (siehe3.5)

Im DFÜ-Netzwerk werden nun für jeden Provider eine eigene Verknüpfung (Verbindung) erstellt. Sie enthält die Telefonnummer des Providers und die Daten zu Anmeldung: Uername und Passewort.

Nun kann man mit Klick auf das Verbindungssymbol des entsprechenden Providers eine Verbindung herstellen. Anschließend muss man nur noch das entsprechende Programm für den gewünschten Dienst starten und los geht´s....

 

3.2 Kommunikationssysteme:

Der Begriff Kommunikationssysteme steht für die Gesamtheit aller Einrichtungen, die den Austausch von Informationen zwischen Menschen untereinander, zwischen Menschen und Maschinen und zwischen Maschinen untereinander ermöglichen.

Kommunikation kennt jeder, unter Kommunikation versteht man die Sprachkommunikation, also ein Austausch von Informationen über die Sprache, wobei hier natürlich auch ein Telefongespräch eingeschlossen ist.

Es gibt allerdings noch weitere Kommunikationsarten:

  • die Datenkommunikation

  • die Textkommunikation und

  • die Bildkommunikation.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Datenkommunikation. Die Komponenten hierzu liefern die Datenverarbeitung und Nachrichtentechnik.
Für die Datenkommunikation benötigt man in erster Linie:

  • Datenstationen (Rechner, Datenendgeräte [z.B. Modem])

  • Datenübertragungswege (z.B. Kabel)

  • Datenübertragungsverfahren

  • Protokolle

Um Datenkommunikation so einfach wie möglich zu machen, versucht man, alle vier Komponenten zu standardisieren. Ziel aller Standardisierungsbemühungen sind "Offene Kommunikationssysteme" (OSI = Open System Interconnection), d.h. Kommunikationsmöglichkeiten sowohl zwischen Rechnern und Datenstationen verschiedener Hardwarehersteller.
Die internationale Normungsorganisation ISO (International Standardisation Organisation) hat dazu 1983 eine Rahmenempfehlung aufgestellt, das so genannte ISO-Referenzmodell. Das ISO-Referenzmodell, ist ein Standard, der die Datenkommunikation in 7 Schichten unterteilt.

Die Aufgaben der 7 Schichten - auch "layer" oder "Ebenen" genannt - sind im Folgenden genannt:

  1. Physikalische Schicht: Ungesicherte Übertragung von Bitfolgen über eine Übertragungsstrecke ("Bit-Übertragungsschicht"); Vereinbarungen über Schnittstelle, Übertragungsgeschwindigkeit, Zeichenübertragungsverfahren.
     

  2. Sicherungsschicht: Sicherung der ersten Schicht, d.h. Fehler gesicherte Übertragung (Fehlerkennung-  und Behebung) durch Blöcke aus Bitfolgen und Kontrollinformationen.
     

  3. Vermittlungsschicht: Aufbau und Abbau des gesamten physikalischen Übertragungsweges zwischen Datenendgeräten aus gekoppelten Teilstrecken (Anwählen des Teilnehmers, Bestätigung der Empfangsbereitschaft etc.).
     

  4. Transportschicht: Steuerung und Überwachung der logischen Verbindung zwischen Sender und Empfänger ("end to end"), Vollständigkeitskontrollen (insbesondere bei Paketvermittlung).
     

  5. Kommunikationsschicht: Festlegung der Kommunikation zwischen Teilnehmern in Form von Sitzungen (d.h. Steuerung des Dialogs vom Beginn bis zur Beendigung der Übertragung).
     

  6. Darstellungsschicht: Festlegung der Bedeutung ausgetauschter Daten (Code/Zeichensatz, Verschlüsselungen, Sprache, Grafik).
     

  7. Anwendungsschicht: Definition erlaubter Anwendungen (Datenbankabfrage, Prüfen von Zugangsberechtigungen, Nutzdateneingabe/-verarbeitung und Nutzdatenausgabe).

Unter Netzwerktechnik (oder Netzdienste) bezeichnet man das Bereistellen einer Verbindung und die Übertragung von Signalen (Schichten 1 bis 3 des ISO-OSI-Modells). Die Transporttechnik befasst sich mit dem Aufbau, dem Betrieb und dem Abbau von Verbindungen. Sie umfasst die Schichten 1 bis 4. Diese "unteren" Schichten werden deshalb als Transportdienste bezeichnet. Die "höheren" Schichten 5 bis 7 heißen Anwendungsdienste. Je höher man kommt, desto weniger technisches Verständnis braucht der Anwender, um sie konfigurieren zu können. Die 7. Schicht ist z. B. der E-Mail Client, der E-Mails über das Internet sendet, oder auch der Browser, der Seiten anfordert. Das IP z.B. liegt auf der 3. Schicht. Das TCP  und das UDP setzten darauf auf, nämlich auf der 4. Schicht.

 

3.3 Rechnernetze:

Unter einem Rechnernetz - auch Rechnerverbindungssystem genannt - versteht man den durch Datenübertragungswege realisierten Zusammenschluss mehrerer getrennter, weitgehend selbstständiger Rechner.

Ein wichtiger Punkt in der Erklärung von Netzwerken ist die so genannte "Typologie", also der Aufbau des Netzes.
Man unterscheidet hier Stern-, Ring-, Bus-, Baum-. und Maschennetze. Sie bestimmt den möglichen Verkehrsfluss zwischen den an das Netz angeschlossenen Teilnehmer.

Für diese verschiedenen Möglichkeiten des Verkehrsflusses gibt es auch verschiedene Standards der Zugriffsmethoden.

Für lokale Netze wurden spezielle Methoden entwickelt. Durchgesetzt haben sich:

  • CSMA-CD (Carrier Sense Multiple Access with Collision Detect)

  • Token Verfahren (token passing)

Es besteht ein breites Angebot an lokalen Netzen. Die gebräuchlichsten sind:

  • Ethernet: Anbieter sind Xerox, DEC, Siemens
    technische Daten: Koaxialkabel, Basis- oder Breitband, Bus, CSMA-CD
     

  • Token Ring: Anbieter sind IBM
    technische Daten: abgeschirmtes Kupfer oder Glasfaserband, Basisband, Ring, Token

 

3.4 IP-Adressen und Domains:

3.4.1 IP-Adressen:

Das Internet benutzt in der Schicht 3 des ISO-OSI - Referenzmodells des Internet Protokoll (IP, siehe Kap. 3.5) mit den so genannten Internet-Adressen. Die Internet-Adressen  haben ein Länge von 32-Bit. Jeder Knoten in einem Netz hat ein oder mehrere eindeutige IP-Adressen. Diese IP-Adressen sind so etwas wie die neuen 007 Telefonnummern, also die weltweit einmaligen Telefonnummern. Jeder im Internet ansprechbare Rechner hat eine eindeutige Nummer. Also auch jeder, der sich von Zuhause aus ins Internet einwählt. Meist werden dabei die IP-Adressen dynamisch vergeben, d.h. man bekommt jedes Mal eine andere Nummer.

IP-Adressen bestehen (momentan) aus 4 Adressteilen: x1.x2.x3.x4

Diese Adressteile bestehen je aus 8 Bit.

Es gibt vier verschiedene IP-Adresstypen:

Bit: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8...                  | 16...                   | 24...           | 32
Klasse A 0 | Netz-ID              | Host-ID                         
Klasse B 1 | 0 | Netz-ID                                  | Host-ID
Klasse C 1 | 1 | 0 | Netz-ID                                                         | Host-ID
Klasse D 1 | 1 | 1 | 0 | Host-Gruppe

Die Netz-ID definiert das Netzwerk, in dem sich der Rechner befindet:

  • Klasse A: 127 Netze mit maximal 16,7 Mio. Hosts          (1-127.)

  • Klasse B: 16384 Netze mit maximal 65535 Hosts           (128-191.x.)

  • Klasse C: ca. 2 Mio. Netze mit maximal 256 Hosts          (192-223.x.x.)

  • Klasse D: eine Klasse D Adresse ist die Adresse eines Netzes (Host-Gruppe), in welchem dann 256 Hosts angesprochen werden können. Man nennt diese Adressen Multicast-Adressen.

Die Host-ID identifiziert einen Rechner im Netz.

Die Netzadresse 127 ist für bestimmte Hosts (Loopback) und die Host-IDs von 0 oder 1 sind für spezielle Funktion reserviert. Allgemein verfügbare Netzadressen sind 128 und die 192.

Diese Adressbereiche entstehen, indem die Bits aus obiger Tabelle als binäre Zahlen gesehen werden und in die dezimale Schreibeweise umgerechnet werden.

"Bsp.: Klasse C: die ersten 3 Bits sind vorgegeben: 110 " 1100 0000
                              
das ergibt umgerechnet:                               192
"Bsp.: Klasse C: die ersten 3 Bits sind vorgegeben: 110 "    1101 1111
                              
das ergibt umgerechnet:                               223

Beispiel für Adressen der jeweiligen Klasse:

                   9.0.0.44        =          00001001.00000000.00000000.00101100
            129.14.58.60       =          10000001.00001110.00111010.00111100
          223.9.122.169       =          11011111.00001001.01111010.10101001

Eine Standard-IP-Adresse in dezimaler Notation könnte z.B. 192.9.150.24 lauten.

Im Internet ist es üblich, die durch die Adressklassen A-C vorgegebenen Nezte mit einer bestimmten Anzahl Hosts bei Bedarf in weitere Teilnetze zu unterteilen. Diese Teilnetze werden als Subnetze bezeichnet.

Es gibt nicht unendlich viele IP-Adressen! Das wird zur Zeit zum Problem, da an Provider so genannte Adressbereiche verteilt werden, was die Zahl der freien Adressen noch mehr einschränkt. Ein Provider bekommt z.B. eine Klasse-D-Adresse und kann somit 256 IP-Adressen vergeben. Wenn also nicht alle benutzt werden, liegen die Adressen ungenutzt da.

 

3.4.2 Domains:

3.4.2.1 Domain-Names:

Domains sind Namen für IP-Adressen, damit man es sich besser merken kann. Der Name eines Servers setzt sich aus durch Punkte getrennten Domain-Names zusammen. Z.B. ist "sub.jTec.de" sinngemäß zu lesen als Subdomain (=Unterbereich) "sub" in der Firstleveldomain (= Bereich erster Stufe) "jTec" in der TopLevelDomain "de".

Das kennen wir ja schon von den E-Mail Adressen! (Kap. 2.1). Diese Namen werden auf Zentralen Servern, den Domain Name Servern (DNS, Kap. 3.4.2.2) gespeichert. Die Eintragung solcher Namen (v.a. der Firstleveldomains) sind kostenpflichtig und werden bei dem so genannten NIC (Network Information Center) des jeweiligen Landes zu beantragen. In Deutschland z.B. werden sie zentral bei DeNic verwaltet.

 

3.4.2.2 Domain Name Server (DNS):

Domain Name Server sind Server im Internet, die die Übersetzung von Internet-Adressen (z.B. "www.jTec.de") in die für die Verbindungsaufnahme notwendige IP-Adresse (z.B. 192.44.34.19) erledigen. Obwohl diese Übersetzung beim Arbeiten auf dem Internet dauernd geschieht, nimmt der Benutzer das meistens nicht wahr. Das liegt daran, dass dieses Nachschlagen eine Systemfunkion ist, die automatisch abläuft (wenn alles richtig konfiguriert ist). Die Existenz des Domain Name Servers wird meist erst sichtbar, wenn für einen Namen keine Nummer gefunden werden konnte und eine Fehlermeldung von einem Problem mit dem "DNS" berichtet.

 

3.5 Protokolle:

IP steht für Internet-Protocol, mit IP wird die Adressierung der verschiedenen Computer im Netz erledigt. Es ist für so genannte verbindungslose Paketvermittlungsnetze. TCP (Transmission Control Protocol), dieses Protokoll, erledigt die verbindungsorientierte Datenübertragung, also den Transport von Daten in IP-Netzen, wenn beide Partner online sind. UDP (User Datagram Protocol), ist auch für die Datenübertragung in IP-Netzen zuständig, bietet aber verbindungslosen Transport an.

Die beiden Protokolle TCP und UDP unterscheiden sich in der Art der Verbindung. Der Begriff "Verbindung" bezieht sich dabei nicht auf die physikalische sondern auf die logische Kommunikation.

Die beiden Protokollarten können wie folgt unterschieden werden:

Protokollart:

Funktionsweise:

Einsatzgebiete:

verbindungsorientiert

Drei Kommunikationsphasen:
Verbindsungsaufbau,
Datentransfer,
Verbindungsabbau

Terminalsitzungen,
Datentransfer
(wie z.B. Download)

verbindungslos

Transport von in sich
abgeschlossenen Nachrichten
" Zustandslos

Verzeichnisdienste,
Datenbanken,
E-Mail Übertragung
innerhalb des Internet

Wenn in einem IP-Netz TCP benutzt wird, wie dies oft als ein Protokoll bezeichnet, (TPC/IP).

Mann kann sich TCP/IP wie einen Sattelschlepper vorstellen, der bestimmte Waren, Botschaften, Anfragen und Dateien auf en Datenautobahnen und Strassen ins Internet transportiert. Diese Sattelschlepper werden als Protokolle bezeichnet. Ein solches Protokoll ist ein Vielzweck - Nutzfahrzeug. Ihm ist es im Prinzip egal, was er geladen hat; auf seiner Ladepritsche können die verschiedensten Container befestigt werden. Auch diese Container tragen je nach Inhalt und Art verschiedene Namen z.B. HTTP  (Hypertext Transfer Protocol) für die Multimedia-Daten des World Wide Web, die zwischen einem Server und einem Client (Browser) transportiert werden, FTP (File Transfer Protocol) für Daten aller Art , SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) für E.Mails.

 

3.6 Client / Server Architektur:

Für die einzelnen Internet-Dienste wie World Wide Web, Gopher, E-Mail, FTP usw. muss auf einem Hostrechner, der anderen Rechnern diese Dienste anbieten will, eine entsprechende Server-Software laufen. Ein Hostrechner kann einen Internet-Dienst nur anbieten, wenn eine entsprechende Server-Software auf dem Rechner aktiv ist, und wenn der Rechner "online" ist.

Server sind Programme, die permanent darauf warten, dass eine Anfrage eintrifft, die ihren Dienst betreffen. So wartet etwa ein WWW-Server darauf, dass Anfragen eintreffen, die WWW-Seiten auf dem Server abrufen wollen.

Clients sind dagegen Programme, die Daten von Servern anfordern. Der Browser ist beispielsweise ein Client, der Abfragen für WWW-Seiten anschickt. Wenn man z.B. auf einen Verweis klickt, der zu einer HTTP-Adresse führt, startet der Browser, also der WWW-Client, eine Anfrage an den entsprechenden Server auf dem entfernten Hostrechner. Der Server wertet die Anfrage aus und sendet die gewünschten Daten. Um die Kommunikation zwischen Clients und Servern zu regeln, gibt es entsprechende Protokolle. Client-Server-Kommunikation im WWW etwa regelt das HTTP - Protokoll. Ein solches Protokoll läuft oberhalb des TCP/IP - Protokolls ab. (siehe Kap.3.5 Protokolle).

 

4 Programme fürs Internet:

4.1 Betriebssystem:

Eigentlich braucht man fürs Internet kein bestimmtes Betriebssystem, am besten geeignet sind natürlich Systeme, die von sich aus Netzwerktools bereitstellen. Windows 95/98 und Windows NT sind die bekanntesten. Sehr gut geeignet, aber auch schwer zu konfigurieren ist z.B. Linus, eine UNIX -Variante für PCs. Es bietet viel mehr Möglichkeiten zur Absicherung der eigenen PCs vor Zugriffen Fremder.

Windows ist wohl das für das Internet am einfachsten zu konfigurierende Betriebssystem, das momentan auf dem Markt ist. Multimedia-Systeme wie z.B. BeOS sind zwar auch sehr einfach zu handhaben, aber leider gibt es auch für sie noch fast keine Anwendungsprogramme.

Wozu braucht man fürs Internet überhaupt das Betriebssystem?

Man braucht das Betriebssystem, um zuerst einmal die Geräte anzusprechen, also das Modem oder die ISDN-Karte. Außerdem sind in vielen Betriebssystem schon Tools dabei, mit denen man ein Netzwerk aufbauen kann. Bei Windows sind die Netzwerkbetreiber gleich dabei, sie können über den Punkt "Netzwerk" in der Systemsteuerung geladen und konfiguriert werden. Dann benötigt man das Betriebssystem noch, um Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, also um den eigenen PC vor den Zugriffen anderer zu schützen. Dies macht das Betriebssystem von sich aus, man muss normalerweise Ressourcen freigeben, damit andere darauf zugreifen können, das sollte jedenfalls so sein, jedoch wurde bei Microsoft schon einiges an Sicherheitsmängeln aufgedeckt.

 

4.2 Zugangssoftware:

Zugangssoftware benötigt man normalerweise nicht gesondert. Das DFÜ-Netzwerk, welches bei Windows mitgeliefert wird, erledigt alles selbstständig, Allerdings werden von manchen Providern Tools mitgeliefert, wie z.B. T-Online 2.0 vom gleichnamigen Provider T-Online. Diese Programme erleichtern die Konfiguration, da man dort meist nur den eigenen Benutzernamen und das Passwort eintragen muss, und es funktioniert.

 

4.3 Dienstprogramme:

4.3.1 Browser:

4.3.1.1 Allgemein:

Die Programme, die den Zugang zum WWW ermöglichen, werden Browser genannt. Das englische Verb "to browse" ("durchblättern", "schmöckern", "grasen", "weiden"). Mit dem Browser kann man also durch die Seiten des WWW blättern bzw. Surfen. (Kap.2.2.1). Die zur Zeit weit verbreitesten Browser sind Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer. Es gibt dieses Programm für fast alles Systeme. Hauptfunktion eines Browsers ist das fungieren als WWW-Client, als das Aufrufen von Homepages und die Bilder darauf. Weitere Funktionen sind das unterstützen von Skripten wie Java und cgi, Programmiersprachen wie Java und Plug-ins wie Videoplayer etc..

 

4.3.1.2 Netscape Navigator:

Netscape Navigator ist ein Teil des kostenlosen Produkts Netscape Communicator, welcher eine Vielzahl von Tools beinhaltet. (ua. einen E-Mail Client, Kap. 4.3.2).

Weiter unterstützte Internet-Dienste sind FTP, Gopher und News usw.. In der Umgangssprache sagt man oft "Netscape" und meint damit den Netscape Navigator, "Netscape" ist eigentlich nur der Name der Herstellerfirma. Der Communicator ist der wohl der beliebteste und weit verbreiteste Internet-Client. Mann kann ihn sich aus dem Internet downloaden, oder einfach solange suchen, bis er auf einer CD ist, die auf irgendeiner Zeitschrift klebt. Die URL für den Download ist "http://www.netscape.com".

 

4.3.1.3 MS Internet Explorer:

Der zweite weit verbreiteste Browser IE (Internet Explorer). Er wird von Microsoft bei Windows gleich mitgeliefert. Er hat fas dieselben Funktionen wie der Netscape Navigator, wird allerdings aufgrund der Firmenpolitik von Microsoft oft boykottiert. Aktionen wie das verändern von Quasi-Standard bei Java oder die Versuche, neue Standard auf MS-Basis zu etablieren, um diese dann als lizenzpflichtige Produkte auf den Markt zu bringen, haben dem Image von MS in Bezug auf das Internet ziemlich geschadet.

 

4.3.1.4 Sonstige:

Es gibt nicht nur diese Browser! Va. Linux -User benutzen meist andere, unbekannte Browser (z.B. Mosaik).

 

4.3.2 E-Mail - Clients:

E-Mails: Alles rund um die E-Mails, E-Mail Verteilerlisten, Adressbücher, etc. alles dies leistet der E-Mail - Client. Die meisten benutzen die bei der Standardsoftware enthaltenen Clients wie MS-Outlook bei Windows, oder der Messenger vom Netscape Communicator. Es gibt allerdings auch sehr leistungsstarke und mächtige Share- oder Freewareprogramme wie z.B. Pegasus-Mail, Easy-Mail, etc..

Manche E-Mai Provider wie z.B. GMX (Global Message Exchange) bieten das Lesen und Schreiben von E-Mails online an.

 

4.3.3 FTP-Programme:

Einige bekannte Programme sind CuteFTP oder WT-FTP. Mit ihnenn kann man via FTP auf so genannte FTP-Servern Daten up- und downloaden. Die meisten bieten auch Adressbücher an, in denen man Verbindungen incl. Passwort speichern kann, um sie schneller aufrufen zu können.

 

4.3.4 Sonstige Tools:

4.3.4.1 ICQ:

ICQ ist ein Tool, um über die Internet-Verbindung mit anderen zu chatten oder Kurznachrichten zu versenden.

ICQ ist eigentlich ein sehr mächtiges Tool, da man damit gemeldet bekommt, ob er online ist oder nicht, sowie auch  die IP-Adresse eines anderen Users erfragen kann.

 

4.3.4.2 Sonstige:

Meist bieten auch diese Pakte wie der Netscape Communicator viele Tools wie Kalender etc. mit an. Fürs Internet gibt es eine Fülle von Tools, die alle mehr oder weniger sinnvoll sind. Das geht vom sehr sinnvollen Online-Counter, der mitprotokolliert, wann und wie lange man online ist/war, um so die Kosten besser unter Kontrolle zu haben, bis hin zum sinnlosen IP-Nucker, der andere Computer bei Angabe der IP-Adresse abschießt.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, was für Programme es gibt kann man unter folgenden Adressen nachschauen:

www.download.com

www.tucows.de (kann man Shareware und Freeware downloaden)

www.shareware.com

Die Software ist unterteilt in Betriebssysteme und Einsatzgebiet. Zusätzlich dazu gibt es auch noch ein so genanntes Rating, eine Berurteilung der Software und eine kleine Beschreibung: Z.B. Fazit: besonders empfehlenswert!

 

5 Homepages:

5.1 Allgemein:

Homepage (englisch für "Heimseite") wird eine Einstiegseite (Page) im WWW genannt. D.H. eine Seite, die einen Startpunkt für Informationen zu einem bestimmten Thema bildet. Von der Homepage aus führen Links zu den einzelnen Informationen und Unterthemen. Es gibt auch persönliche Homepages, das sind eine Art Steckbrief oder Kurzporträts von Personen auf dem Internet, mit oft sehr vielen Links zu Themen, die die betreffende Person interessieren. Neben den der mechanischen Suchservices im WWW bringen einem persönliche Homepages bei einer Recherche oft unerwartet schnell weiter. Eine Person mit ähnlichen Interessen hat oft sehr interessante Links zu Orten, wo sie selber einmal fündig wurde.

 

5.2 Grundlagen:

5.2.1 HTML:

5.2.1.1 Allgemein:

HTML (Hypertext Markug Language) ist die Schreibweise in der Web-Pages verfasst werden. HTML ist eine recht einfache Computer "Sprache", mit der in einem Text z.B: Titel hervorgehoben, Bilder eingefügt und Besonderheiten des WWW wie Links und Formulare aufgebaut werden können. HTML ist eine reine Textgestaltungssprache.

 

5.2.1.2 Was ist Hypertext?:

Hypertext heißt das Konzept, auf dem das World Wide Web aufgebaut ist. Hypertext (Übertext) ist damit gemeint, dass eine solche Organisation von Dokumenten textübergreifend ist. Mit Hypertext werden verschiedene Texte miteinander verbunden, indem jeder Text Verweise auf andere Texte (z.B. zum selben Thema) enthält. Von Hypertext spricht man erst dann, wenn diese Verweise "aktiv" sind. D.H. wenn sie (wie im WWW die Links) einfach mit der Maus angeklickt werden können, um den erwähnten Text sofort auf den Bildschirm zu bekommen. Andere Beispiele von Hypertext sind die Hilfefunktionen von vielen Programmen auf Mac und Windows.

 

5.2.1.3 Syntax und HTML:

HTML ist wie gesagt nur eine Textgestaltungssprache, man kann also fast nur Text darstellen. Aufgrund dessen ist auch die Syntax sehr Text bezogen, und es hat auch keinerlei Ähnlichkeiten mit irgendeiner Programmiersprache.

Eine HTML Anweisung hat immer dasselbe Format:

Sie steht immer in spitzen Klammern ( < und > ).

Da es sich um eine Textgestaltungssprache handelt, gibt es va. Anweisungen wie "Text fett" oder "Text kursiv".

Es können Worte, Sätze oder ganze Abschnitte formatiert werden, indem man sie in eine solche Anweisung einbettet:

<b> HALLO!!! </b> bewirkt, dass der Text zwischen Anweisungsbeginn und Anweisungsende fett geschrieben wird.

Es ist auch möglich, Tabellen in HTML darzustellen.

Hier ein Beispiel für eine HTML Seite mit Kopf und Rumpf (head und body):

<html>                                                                                                        //hier fängt der HTML-Code an
<head>                                                                                                      
//hier beginnt der Header
<title>hier der Titel der Seite</title>                                                     
//das ist der Titel der Seite
</head>                                                                                                    
//und das Ende des Headers
<body bgcolor="#FFFFFF" link="#800000" vlink="#808080" leftmargin="5">
Hier beginnt der eigentliche Text, mit einer Hintergrundfarbe von FFFFFF, also weiß und zwei Farbdefinitionen für einen Link und ein schon besuchten Link. leftmargin=5 bedeutet, dass ein linker Rand von 5 Punkten eingehalten wird.
</body>
</html>                                                                                                    
//und hier ist das Dokument zu Ende

HTML wird hier nicht näher erläutert, da es im Internet genug Referenzen zu HTML gibt, die dauernd aktualisiert werden, wenn etwas neues hinzu kommt.

 

5.2.2 URL (Unified Ressource Locator):

URL (Unified Ressource Locator), deutsch etwa "Vereinheitliche Informationsquellen - Standortbeschreibung").
Die URL ist eine vereinheitliche Schreibweise, wie Informationen auf dem Internet adressiert wird. Das können Seiten im WWW (URL beginnt mit "http:") oder auf einem Gopher Server (URL beginnt mit "gopher:") sein, Files auf einem FTP Server (URL beginnt mit "ftp:"), E-Mail Adressen (URL beginnt mit "mailto:"), Meldungen aus einer Newsgroup (URL beginnt mit "news:"), Direktverbindungen zu einem Computer (URL beginnt mit "telnet:") sein, um die Wichtigsten zu nennen.

Wenn man eine Internet Adresse angibt, die aus Domain-Names besteht, und dazu noch den Dienst angibt (z.B. http für das WWW) dann ergibt sich eben diese URL.

 

5.2.3 Java:

Java ist eine Plattform unabhängige Programmiersprache, die in Form so genannter Applets "innerhalb" von WWW-Seiten arbeitet. Sie werden verwendet um z.B. Passwortabfragen zu realisieren, oder einfach, um die Seite wie z.B. Tic Tac Toe oder Tetris auf einer Homepage abgelegt werden, um so online zu spielen. Java wird meist auch für das Online-Banking verwendet, da es die sichersten Möglichkeiten bietet.

 

5.2.4 Javascript:

Javascript ist eine Skriptsprache, die es erlaubt, Internet Seiten dynamisch zu gestalten. Man kann mit Javascript eine Uhr auf einer Homepage laufen lassen, oder die Bildschirmauflösung des ankommenden Users abfragen, um so die Internet Seite individuell anzupassen.

 

5.2.5 cgi-Skripte:

cgi ist ähnlich wie Javascript eine Skriptsprache, mit der man häufig die Gästebücher aufbaut oder auch Passwortabfragen zum Zugriff auf geschützte Seiten realisiert. cgi - Skripte können z.B. auch Delphi-Programme sein, die man nach cgi konvertiert.

 

5.2.6 CSS (Cascading Style Sheets):

CSS ist ein Versuch, Layouts zu standardisieren. Man kann mit CSS neue Formatierungen für HTML festlegen, oder auch bestehende wie z.B: H1-7 o. ä. umschreiben. Normalerweise sollte dann das Ergebnis eine Webseite bei jedem Browser gleich aussehen. Nur leider unterstützen auch die gängigsten Browser die CSS-Vereinbarungen nicht richtig, so dass diese lobenswerte Entwicklung wohl nie ganz akzeptiert wird.

 

5.3 Die eigene Homepage:

5.3.1 Allgemein:

Die eigene Homepage ist die Möglichkeit, sich selbst oder seine Hobbys und Anliegen für die ganze Welt zugänglich zu machen. Webspace bekommt man im Internet meist kostenlos angeboten. Eine Adresse z.B. www.tripod.de oder www.freepage.de. Meist bietet einem aber auch die Internet Provider Webspace an.

 

5.3.2 Design:

Das wichtigste an der neuen Homepage ist das Design. Am besten vorher alles genau überlegen und zu planen bevor man es umsetzen möchte. Möglichkeiten dazu sind in den nächsten Kapiteln genannt. (Ein tolles Programm wäre Frontpage)

 

5.3.3 DoItYourself:

Das wohl mächtigste Tool bei der Homepagegestaltung.

Eine HTML-Referenz, ein Texteditor, ein Grafikprogramm, eigene Ideen und ein wenig Zeit, und schon kann tolle Pages selbst gestalten.

 

5.3.4 WYSIWYG-Editoren:

Diese Art von Editoren, ist va. für Anfänger sehr interessant, man kann hier an dem Dokument arbeiten und sieht es gleich so, wie es nachher im Browser aussieht. Ein Beispiel für einen solchen Editor ist das im Communicator von Netscape enthaltene Tool Composer. Einige weitere Programme wären MS Frontpage, Dream Weaver, Net Object Fusion, Web Fix etx..

 

5.3.5 Wohin damit, wenn es fertig ist?

Via FTP-Programm auf den Webspace des Providers. Man bekommt meist von dem Provider ein Verzeichnis auf dem Server zugewiesen, auf dem man seine Dateien selbst verwalten kann. Man bekommt einen Benutzernamen und ein Kennwort, mit dem man sich dann via FTP-Programm einloggt.

 

5.3.6 Wie werde ich gefunden?

Alle Betreiber von Suchmaschinen bieten ihren Benutzern die Möglichkeit an eigene Seiten in das Angebot der Suchmaschine aufzunehmen.Weiters gibt es Dienste, über die Einträge automatisch an vielen Stellen gleichzeitig erfolgen können.

Z.B. die im HTML-Code abgelegten Meta-Tags dienen einzig und allein so genannten Web-Robots, die Inhalte einer Webseite zu erfassen und Suchmaschinen zur Verfügung stellen.

Z.B. "www.members.tripod.de/MetaMen", hier wird die Arbeitsweise eines Web-Robots und die genauen Meta-Tags erläutert, und bietet Links zu anderen interessanten Seiten, die Gästebücher, Counter Feedback-Formulare etc. kostenlos anbieten.